Das „Grüne Rauschen“

Genre: Klanginstallation  -  Konzert

Entstehungsjahr: 2022

 

von & mit
Ute Völker & Achim Konrad (Wuppertal)
Lothar Schlömer (Langenfeld)
Katharina Bihler & Stefan Scheib (Saarbrücken)
Cordula Bösze & Elisabeth Flunger (Wien)

 

Klanginstallation:
Freitag, 17. Juni 2022 von 14h bis 19h &
Samstag, 18. Juni 2022 von 10h bis 13h

Live Performance:
Freitag, 17. Juni 2022 um 16h & 18h
Samstag, 18. Juni 2022 um 11h

Rathausgalerie Wuppertal,
Klotzbahn 5, 42105 Wuppertal
2. Obergeschoss, EINGANG Klotzbahn


Das „Grün“ ist aus den Städten verschwunden zugunsten von Parkraum, breiteren Straßen, Eigenheimen und „pflegeleichten Steingärten“. Das gleichmäßige Rauschen des Autoverkehrs auf der Stadtautobahn ersetzt das Rauschen der Wälder und das Zirpen von Bau- und Straßenlärm das Vogelgezwitscher. Unmerklich hat in den letzten Jahrzehnten die akustische Verschmutzung in den Städten zugenommen und das Hörverhalten der Menschen verändert. Stille wird als Bedrohung und eine ständige (leise) Beschallung als Wohltat empfunden. Hier setzt die Installation „Das grüne Rauschen“ an: Es holt die Ruhe des Waldes, das „aktustische“ Grün zurück in den urbanen Lebensraum und schafft Höroasen, in denen sich der „hörgestresste“ Bürger von der alltäglichen „Hörverschmutzung“ erholen kann.

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Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot

Genre: Lesung

Entstehungsjahr: 2021

Einrichtung: Jakob Fedler

Lesung: Luise Kinner & Julia Wolff

Musikeinspielungen: Gunda Gottschalk & Ute Völker

 

 

Oktober 2021 – das Ende der Pandemie ist in Sicht. Die Freiheit ist zum Greifen nah. Die Suche nach dem Glück außerhalb der Vierwände kann wieder beginnen. In der Enge einer ehemaligen Apotheke inszeniert Jakob Fedler den Leseabend „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ nach einer Romanvorlage von Sibylle Berg. Sibylle Berg beschreibt in ihren Roman die vergebliche Suche von Menschen nach Liebe, Glück und Erfüllung. Ein universelles Thema, das gerade in Zeiten der Pandemie, wo jede:r zurückgeworfen wird auf sich selbst und das Leben auf Arbeit und eigene Kleinfamilie reduziert ist,  eine neue Brisanz erfährt.

Die Schauspielerinnen Luise Kinner und Julia Wolff verkörpern in schnellen Wechseln sechs Charaktere aus dem Roman. So unterschiedlich die gesellschaftlichen Positionen, das Alter, die Lebenssituation der Protagonist:innen auch sind, allen gemein ist, dass sie auf brüchigem Eis in ihrer Suche nach dem tiefen Sinn des Lebens schlittern und letztendlich einbrechen und untergehen.  Unterstützt und konterkariert wird die Lesung durch die eigenwilligen musikalischen Einspieler von Gunda Gottschalk und Ute Völker, die akustische Räume, Akzente und Atmosphären setzen.

 

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POURQUOI PAS- Ein Ensemble findet seine Sprache...

Genre: Musitheater

Entstehungsjahr: 2020

Regie: Jakob Fedler

Musik: Dorothea Brandt, Gunda Gottschalk & Ute Völker

Tanz & Schauspiel: Lioba Ulrich & Kenji Takagi, Jean Sasportes & Michael Stock, Luise Kinner & Kirsten Edelhagen, Bernhard Glose & Leo Nitas, Tim Alberti

Bühne: Oliver Kosteka

Organisation & Idee: Ute Völker

 

Nach den großen Erfolgen der beiden letzten Produktionen „Ich bin ein Prinz_Normalität 3 bis 5“ und „Ich selfie mich selbst…“, formieren sich 14 regional, national und international agierende Schauspieler, Tänzer und Musiker der freien Szene Wuppertals erneut zu einem Ensemble, um zusammen auf Grundlage von Improvisationen & literarischen Texten einen Theaterabend auf die Bühne zu bringen, der die Suche eines bunt gemischten Ensembles aus individuellen Künstlerpersönlichkeiten mit verschiedenen kulturellen Wurzeln und ästhetischen Haltung nach einer gemeinsamen Sprache thematisiert.

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Duo Sheridan und Völker

Genre: Musik

Entstehungsjahr: 2005

 

Mit Angelika Sheridan (Flöte) und Ute Völker (Akkordeon) treffen zwei kongeniale musikalische Partnerinnen aufeinander. Ihre langjährige Zusammenarbeit als Duo kommt dabei nicht von ungefähr: Mit Köln und Wuppertal sind beide in NRW und dort in Städten mit einer starken und prägenden Tradition aktueller und speziell Improvisierter Musik zuhause.

 

Das Erklingen ihrer Instrumente, so verschieden sie auf den ersten Blick erscheinen, basiert bei beiden auf der Zufuhr von Luft, die sie so hochdifferenziert und subtil zu dosieren wissen, dass sie damit federleicht durch das gesamte Spektrum zwischen klassischer Tongebung und feinsten Geräuschgeweben balancieren. Neben Konzertprogrammen mit Improvisationen sind die beiden Musikerinnen auch auf die Vertonung von Stummfilmen spezialisiert und regelmäßig auf Filmfestivals zu Gast.

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Máninn Líður (Mondlieder)

Neue Interpretationen isländischer Lieder.

 

Entstehungsjahr:  2015
Genre: Musik

Anna Jonsdottir – Gesang  

Ursel Schlicht - Piano

Ute Völker – Akkordeon
(Foto: Andre Scollick)

 

Máninn Líður (Mondlieder) ist der Titel eines Liederzyklus mit sehr alten als auch zeitgenössischen isländischen Liedern, die die „Seele“ und Empfindungen der Menschen dieses faszinierenden Inselstaates am nördlichen Rand Europas wiederspiegeln. Sie handeln von  Einsamkeit, Sehnsucht, Liebe, der Stärke und Kraft der Natur, von Trollen und Feen…Der Großteil der Lieder sind Teil der bis heute sehr lebendigen Folklore Islands, einige - wie auch das poetische „Máninn Líður“ stammen aus der Feder des isländischen Komponisten Jon Leifs.  

 

Anna Jonsdottir beschäftigt sich seit vielen Jahren mit isländischem Liedgut, das einen faszinierenden Interpretationsspielraum bietet.  Akkordeon und Flügel unterstreichen einerseits den archaischen Charakter, aber schaffen darüber hinaus eine eigene klangliche Ästhetik. Auf dem Flügel setzt Ursel Schlicht hier eine ungewöhnliche Klangpalette ein, die, gemeinsam mit der faszinierenden Dynamik des Akkordeons den Liedern neue Akzente geben. Die Arrangements enthalten improvisatorische Passagen, in denen die bildhaften Lieder musikalisch intensiv gedeutet und gestaltet werden.

 

Die Musikerinnen trafen sich bei Ursel Schlicht´s Projekt SonicExchange in Kassel im Sommer 2012.  Ein erster Konzertausschnitt ist auf der DVD Sonic Exchange (Mulatta Records, New York 2013) zu sehen.  Seitdem haben sie in Deutschland und Island konzertiert.

 

Anna Jonsdottir lebt in Reykjavik. Ihr Repertoire umfasst alte und neue Musik, Folklore und Oper. Ihre neue Solo-CD mit isländischen Folksongs nahm sie in einem Leuchtturm in Island auf.

 

Ute Völker ist als Akkordeonistin auf improvisierte Musik spezialisiert. Sie erschafft Klangarchitekturen, die in Raum und Zeit zerfließen und sich zu immer wieder neuen und überraschenden akustischen Formen verbinden.

 

Ursel Schlicht ist stilistisch vielseitig unterwegs von Jazz bis neue Musik, freier Improvisation und interkulturellen Begegnungen.

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… Von Gräsern und Wolken …

Entstehungsjahr:  2016
Genre:  Musik

Badamkhorol Samdandamba, (Baadma) (Voc),
Gunda Gottschalk (Vl)
Ute Völker (Acc)


2014 reisten die beiden Musikerinnen Ute Völker und Gunda Gottschalk mit dem Festival „Roaring hooves“ zwei Wochen durch die Mongolei. Sie spielten in Sanddünen, auf Pferderennen und zwischen Ringkämpfen, bei schamanischen Festen und in abgelegenen Bergklöstern. Dort begegneten sie der mongolischen Urtiin-Duu Sängerin Badamkhorol Samdandamba. Urtiin-Duu ist ein traditioneller Frauengesang, der die Einsamkeit der mongolischen Steppe preist. Die intensiven Eindrücke der mongolischen Musik und die Erlebnisse dieser einmaligen Reise haben die Musikerinnen nun in dieser neuen Trio-Formation verarbeitet. Von Gräsern und Wolken ist ein Konzertprogramm, in der sich die Melancholie der mongolischen Stimme auflöst in dem  improvisierten Klangkosmos von Violine und Akkordeon.


Badamkhorol Samdandamba ist die bekannteste Urtiin-Duu Sängerin ihres Landes. Sie erlernte diesen außergewöhnlichen Frauengesang von ihrer Mutter, die als einer der wenigen, traditionellen Urtiin-Duu Sängerinnen den Titel des „Weltkulturerbes“ erhielt. Badamkhorol Samdandamba ist mit ihren Gesang international gefragt. Sie gründete in Freiburg das „Mongolische Kulturzentrum“ und organisierte das Festival für zeitgenössische und mongolische  Musik „Roaring hooves“. Sie lebt in Freiburg und in Ulan Bator. Für die Konzerte „… von Gräsern und Wolken…“  bringt sie exklusiv als Gäste ihre beiden Schwestern Badamkhand, (Baaka) und  Bat-Otgon (Otgoo) mit, die Baadma in einigen Liedern stimmlich unterstützen.


Gunda Gottschalk und Ute Völker gehören zu den renommiertesten Musikerinnen der freien Improvisations- Szene in Nord-Rhein Westfalen. Sie konzertieren in Europa, USA, Asien und Lateinamerika, spielen als Solistinnen oder in kleineren Ensembles bei internationalen Festivals für Improvisierte Musik und  sind Initiatorinnen von eigenen spartenübergreifenden Musikprojekten. Beide Musikerinnen sind Mitbegründerinnen des Ensembles für Neue und Improvisierte Musik „PARTITA RADICALE“, dass 2014 sein 25jähriges Bestehen feierte. In Wuppertal beleben sie die Szene durch das Wuppertaler Improvisations- Orchester (WIO),  die Programmgestaltung der Spielstätte ORT und der Reihe SOUNDTRIPS NRW.

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Literaturprogramme.de

Entstehungsjahr:  2004
Genre:  Literatur & Musik
Caroline Keufen & Olaf Reitz: Sprecher
Ute Völker: Musik


Caroline Keufen, Olaf Reitz  und Ute Völker verbindet seit Jahren eine intensive Zusammenarbeit.
Als „literaturprogramme.de“ touren sie durch das Bergische Land und entwickeln immer wieder neue und spannende Lesereihen und Literaturprogramme, die von der gekonnten Mischung aus Text und Musik leben. 
Aktuelles unter: www.literaturprogramme.de

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