| BERGISCHE LIEDER BERGISCHE ORTE
Am Freitag den 1. September 2006, wird um 15:00 Uhr, im Rahmen
des Bauernmarktes auf dem Otto-Böhne-Platz, in der Wuppertaler
Nordstadt,
die Auftaktveranstaltung zu einer Konzert-Reihe durch das
Bergische Land
stattfinden:
Bergische Lieder – Bergische Orte
eine Konzertreihe durch das Bergische Land
mit klassischen, experimentellen und vom Jazz
beeinflussten Adaptionen Bergischer Lieder
Ute Völker Akkordeon
Sebastian Gramss Kontrabass, Komposition
Jochen Bauer Gesang
Zum traditionellen Umgang mit Volksliedern gehörte es,
dass die Menschen sie sich zurechtsangen und –spielten.
Sie interpretierten sie auf ihre Art und machten sie sich
auf diese Weise zu Eigen.
Durch dieses Prinzip entwickelten sich Texte, Melodien und
Lieder zu regionaler Musik.
So ist auch der Begriff Bergische Lieder zu verstehen: Er
bezieht sich nicht nur auf Musik,
die ursprünglich im Bergischen Land gedichtet und komponiert
wurde, sondern vielmehr
lassen sich alle Lieder, die von den Menschen in dieser Region
musiziert wurden, so
bezeichnen.
Mit einer 3-jährigen Konzertreihe durch das Bergische
Land wird diese Tradition wieder
belebt.
Am Anfang steht das Thema Liebe und Familie, im nächsten
Jahr Arbeit und abschließend
Natur und Wanderlieder.
Die ausgewählten Spielorte sind bewusst keine konventionellen
Spielstätten. Es sind die alltäglichen Orte, an
denen sich das Leben abspielt, und die in Beziehung zu dem
jeweiligen Jahresthema stehen.
Durch das Spannungsfeld – die klare Begrenzung auf
das Bergische Land als musikalische Quelle und Spielort einerseits
und die Erweiterung um die kosmopolitischen und genre-übergreifenden
Erfahrungen der Musiker, die sie in die Bearbeitung der Lieder
einfließen
lassen, andererseits – entsteht die Möglichkeit
einer Auseinandersetzung mit der regio-
nalen Identität.
WONNE OHNE ENDE
ein Video Musik Theater nach Texten von Henri Michaux
mit Caroline Keufen (Schauspiel)
und Ute Völker (Akkordeon)
Regie Wasiliki Noulesa (Videobühnenbild & Regie)
Erholung dient oftmals einem Zweck, nämlich Kraft zu
sammeln für die tägliche Arbeit.
Die Faulheit hingegen genügt sich selbst.
Doch wer weiss sich ihr noch hinzugeben, in Zeiten von Freizeitstress?
Der Müßiggänger ist fern der Gegenwart, fern
der Geschichte, fern der Absichten, der Berechnungen,
des Hasses und der Liebe er versöhnt sich mit der totalen
Anwesenheit.
Er öffnet ein Fenster in einige unserer Unendlichkeiten,
die geheimsten, die fürchterlichsten und auch
die lächerlichsten.
Das Videomusiktheater wonne ohne ende ist eine Liebeserklärung
an die Leichtigkeit, an das Flüchtige und an die Freude,
einfach da zu sein.
Ein multimediales Abenteuer über die Kunst, nichts zu
tun.
Die Seele geht schwimmen, durchlebt Tiefen und Höhen,
Momente, Geräusche, Durchströmungen der Zeit.
Mit den humorvoll versponnenen Texten des Dichters Henri Michaux
begibt sich die Darstellerin
Caroline Keufen auf eine Entdeckungsreise der Seele. Sie öffnet
ein Fenster in einige unserer
Unendlichkeiten, in die geheimsten, die fürchterlichsten
und auch in die lächerlichsten.
Raum und Zeit werden aufgehoben durch das Akkordeonspiel von
Ute Völker, und die grossen farbigen Videoprojektionen
der Regisseurin Wasiliki Noulesa versetzen den Zuschauer in
den Zustand des Wachträumens.
OHNEZEIT
Ike Vogt, Harald Hilscher, Andreas Steffens, Holger Kofler,
Ute Völker
ohneZeit ist die Auseinandersetzung dreier Künstler aus
den Bereichen Bildende Kunst (Ike Vogt), Klangkunst (Harald
Hiltscher) und Musik (Ute Völker) mit den Themenkomplexen
Zeit, Raum und Perspektive. Über einen längeren
Zeitraum wurde ein alltägliches Objekt der Alte Markt
in Barmen beobachtet.
In Klangtischen wurden gewonnene Eindrücke, Erfahrungen,
das Wechselspiel zwischen Objekt und Subjekt in einer Verbindung
von Bild, Klängen und Musik umgesetzt und zu einer Einheit
zusammengefügt. Ergänzt wird die Arbeit durch philosophische
Betrachtungen von Dr. Andreas Steffens, die ein integraler
Bestandteil der Installation sind.
Um die Arbeit auch ausserhalb eines Ausstellungsraums erlebbar
zu machen, gestaltete der Designer Holger Kofler die Internetseite
www.ohnezeit.de, auf der die weitere Entwicklung des Projektes
dargestellt wird.
MUSIK UND LESUNG
Musik und Lesung gemeinsam mit der Wuppertaler Autorin Christiane
Gibiec www.cgibiec-autorin-journalistin.de
Fünf Monde" Emons-Verlag, Köln 2006
Ein mitreissender, poetischer Familienroman aus dem Barock
vor dem Hintergrund der Hexenverfolgungen
Die Reise nach Helsinki" Emons-Verlag, Köln, 2004
Ein historischer Kriminalroman, der 1912 von Elberfeld in
die finnische Hauptstadt und das geheimnisvolle Land der Samen
führt.
FESTIVALS IMPROVISIERTER MUSIK
2005
Nuit d'hiver (Marseille/Frankreich)
FFIM (Dresden),
Musica genera (Stetin/Polen)
Courant d'art (Bourg en Bresse/Frankreich)
2004
Densité (Verdun/Frankreich)
WIM (Antwerpen/Belgien)
Pannonica (Nantes/Frankreich)
Musique Sonor Quotidiene (Albi/Frankreich)
Hurta Cordel (Madrid/Spanien)
2003
Momente (Hannover)
Jazz Festival Bremen (Bremen)
Hurta Cordel (Madrid/Spanien)
2002
Fruits de Mhere (Mhere/Frankreich)
Sound et Soni (Elba/Italien)
2001
Densité (Verdun/Frankreich)
Real Time Festival (Hamburg)
2000
Humanoise (Wiesbaden)
1999
Nozart-Festival (Köln)
1996
Festival de l'eau (Niger/Frankreich))
THEATER/ PERFORMANCE/ KLANGINSTALLATION
2005
Video-Musik-Theater "Wonne ohne Ende" mit Caroline
Keufen (Schauspiel) und Wasiliki Noulesa (Video), Ute Völker
(Musik)
2002
Mitwirkung als Musikerin bei der Produktion "Le voix
perdu" von Karlheinz Essl - Staatstheater Stuttgart
Musiktheaterproduktion "Aquaculi - Musik geht baden"
mit Partita Radicale, Regie Cornelie Müller, Aufführungen
in Wuppertal, Münster und Köln
2001/2002
Realisierung der Raum, Licht und Klangkomposition "Faltenbalg"
für 70 Akkordeonisten von Thomas Beimel (Komposition)
und CROSSOVERMEDIA (Lichtdesign) Aufführungen in verschiedenen
Städten NRW
2000
Theaterproduktion "krimi"" mit dem Theater
Ensemble "German Stage Service" (Marburg) und Partita
Radicale - Aufführungen in Marburg, Wuppertal, Mülheim,
Bochum und Düsseldorf
1999
Produktion des Hörstücks "entweder oder"
mit Steff Flächsenhaar (Ton- und Lichtdesign) - Aufführungen
in Marburg, Essen und Wuppertal
1998
Engagement am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel
für die Produktion "Andorra" - Rolle des "Jemand"
und Bühnenmusik
Theaterproduktion "Klavier am Hosenträger"
mit Sigrid Giese (Schauspiel-Marbuger Theaterwerkstatt) und
Cornelie Müller (Regie - München pauLine Produktion)
Aufführungen u.A. in Marburg, München, Stuttgart
und Wuppertal
1997
Zusammenarbeit mit der Regisseurin Cornelie Müller (München):
Mitkonzeption und Erstellung der Partitur für das "Vierte.
Geraune" eine Performance für 15 Akkordeonisten
im Rahmen der "Lauter! Stille Stücke - Ein Spektakel
über Klang & Stille in fünf Sätzen"
von Corenelie Müller.
1994
Theater Company Dominique Chevaucher (Paris) Bühnenmusik
für das Stück "Le carnet noir"
LESUNGEN MIT MUSIK
2004/2005
Christiane Gibiec (Rezitation) "Die Reise nach Helsinki"
(von Ch. Gibiec / historischer Kriminalroman))
2005
Kai Meister (Rezitation) "Lilli, Flosse und der Seeteufel"
(von Corneliea Funke / Kinderbuch)
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