KONZERTAUSWAHL

2019

FolkMusicFestival Siglufjord Island mit Máninn líður

 

2018

Südamerika Tournee - Urugay, Argentinien & Chile

Workshops & Konzerte

 

2017

Islandtournee mit Máninn líður

Festival International Musique Actuelle Victoriaville & Festival des Musiques de Crèation Jonquière

Kanada mit "Gräsern und Wolken"

Luxembourg Summerinthecity

 

2016

Festival "shelters sound" Kassel 2016

Festival für Neue Musik Bukarest

 

2015

Japan Tournee mit Jean Sasportes, Wolfgang Suchner & Tetsu Saitoh

Argentinien & Urugay Tournee mit PARTITA RADICALE

 

2014

Festival Roaring Hooves (Mongolei)

 

2013
Densité (Verdun/France)
Opening 13
Internatinales Festival for contemporary art of sounds (Trier)

2012
Might I suggest 2012
Festvial of Anglo-German colloboratins (London)
Opening 12
Internatinales Festival for contemporary art of sounds (Trier)

2010
Festival actorl (Marseille)
Festivalal Sonorité (Montepellier)

2009
festival blurred edges (Hamburg)
New Spirt (Prestina / Kosovo)
Festival Momposo (London)

2008
Festival Astro Jazz (Besancon / France)
Festival für neue Musik Hellerau (Dresden)
e_may (Wien / Austria)

2007
musixx (Lille / France)
NPAI-Festival (Parthenay / France)
Different Densities (Kassel)

2006
Sons libéres (Brüssel)

2005
Nuit d'hiver (Marseille/France)
FFIM  (Dresden)
Musica genera (Stetin/Poland)
Courant d'art (Bourg en Bresse/France)

2004
Densité (Verdun/France)
WIM (Antwerpen/Belgien)
Pannonica (Nantes/France)
Musique Sonor Quotidiene (Albi/France)
Hurta Cordel (Madrid/Spain)

2003
Momente (Hanover)
Jazz Festival Bremen (Bremen)
Hurta Cordel (Madrid/Spain)

2002
Fruits de Mhere (Mhere/France)
Sound et Soni (Elba/Italy)

2001
Densité (Verdun/France)
Real Time Festival (Hamburg)

2000
Humanoise (Wiesbaden)

1999
Nozart-Festival (Cologne)

1996
Festival de l'eau (Niger/France)

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MUSIKPRODUKTIONEN

draußen und drinnen

Ein Musikhörspiel

Entstehungsjahr:  2015
Genre:  Musikhörspiel
Katharina Bihler Stimme (Saarbrücken)
Elisabeth Flunger Percussion (Luxemburg)
Cordula Bösze Flöte (Wien)
Stefan Scheib Kontrabass (Saarbrücken)
Ute Völker Akkordeon (Wuppertal)


Draußen und drinnen passieren Dinge, die wir oft nicht bemerken. Wir nehmen sie nicht wahr, weil sie für uns bedeutungslos sind, und sie fallen uns höchstens auf, wenn sie uns lästig werden. Sie spielen sich draußen im Freien genauso ab wie zu Hause, im Supermarkt, im Zug, im Bus oder im Auto. Die Rede ist von Geräuschen, Gesprächen und Texten, die unseren Alltag begleiten: Straßenlärm, Baustellen, Zug- und Busgeräusche, Haushaltsgeräte, Wassertropfen, Kindergeschrei, Geplauder am Nebentisch, Schilder und Listen.
Es wird Zeit, sich diese Phänomene mal genauer anzuschauen, sie auf ihre Qualitäten hin abzuklopfen. Wir zeichnen diese Alltagsmanifestationen auf, übertragen sie in Noten und Schrift, bringen sie auf die Bühne. Mechanische Prozesse verwandeln sich in expressive Ereignisse, ohrenbetäubender Lärm wird in anmutige Kammermusik umgewandelt, aus Gesprächsfetzen werden kleine Dramen, aus unverständlichem Gemurmel ploppt Schwachsinn, unfreiwillige Komik oder reine Poesie.

Kompositionen, Transkriptionen und Aufnahmen von Elisabeth Flunger und Stefan Scheib

"Kinder, wisst ihr, was wir jetzt machen? Wir gehn ein Eis essen!"

Katharina Bihler, Cordula Bösze, Elisabeth Flunger, Stefan Scheib und Ute Völker sind seit vielen Jahren auf vielfältige Weise in diversen Konstellationen verbandelt:
Cordula, Ute und Elisabeth improvisierend im Trio und in Duos, Elisabeth und Stefan als Duo, Stefan und Katharina als Liquin Penguin Ensemble und gelegentlich im Trio mit Elisabeth Flunger. Allen gemeinsam ist, dass sie der Freien Improvisation seit Jahren verbunden sind und sich regelmäßig in der internationalen Improvszene tummeln.

Das Projekt "draußen und drinnen" nahm seinen Anfang als Duo mit Elisabeth Flunger und Ute Völker und ist hier zum ersten mal als Quintett zu hören.

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Die Werkstatt der Schmetterlinge

Eine musikalische Erzählung für Kinder nach einer Parabel von Gioconda Belli

 

Genre: Musik

Entstehungsjahr: 2006 / Neuauflage: 2019

Komposition: Thomas Beimel
Textbearbeitung: Olaf Reitz
Einstudierung: Ute Völker
Akkordeonorchester: Akkordeon - Projektorchester aus Wuppertal & Bochum

Solisten: Gunda Gottschalk (Violine) & Carl Ludwig Hübsch (Tuba) & Olaf Reitz (Rezitation)

Bühnenbild: Kinder der Grundschule Liegnitzerstraße (Wuppertal) mit Andrea Raak, Kinder der Astrid-Lindgren Schule (Bochum) mit Daniele Brandhoff & Romana Eusterbrock

 

Die nicaraguanische Schriftstellerin Gioconda Belli erzählt in ihrer Schöpfungsgeschichte „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ einen Traum von der Schönheit und über  den mutigen Umgang mit der Fantasie. Bis heute hat die Parabel nicht an Aktualität verloren, denn zeigt sie uns, was wir alles erreichen können mit Fantasie und ein wenig Mut.

Der 2016 verstorbene Wuppertaler Komponist Thomas Beimel kreierte 2005 eine zauberhafte Musik, in der sich Themen der Fabel wiederspiegeln. Außergewöhnlich wie die Parabel selbst ist das Instrumentarium, das  Beimel gewählt hat: ein Akkordeonensemble (Leitung Ute Völker) mit zwei Solisten: Die Geige (Gunda Gottschalk) repräsentiert den jungen Rodolfo, die Tuba (Carl Ludwig Hübsch), die Weise Alte. So findet das Allem zugrunde liegende Gespräch über die Schönheit ihre musikalische Entsprechung. Der Sprecher (Olaf Reitz) führt durch die Geschichte und singt mit dem Publikum den Titelsong.

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Expedition vor die Haustür

Genre: Kunst & Musik

Entstehungsjahr: 2019

Carla Bobadilla (art)

Gunda Gottschalk, Achim Konrad & Ute Völker (music & sounds)

 

Die Ölberger Musiker*innen Gunda Gottschalk (Violine & Sounds), Achim Konrad (Electronic & Sounds) und Ute Völker (Akkordeon & Sounds) wagen am 13. Juli 2019 zusammen mit der aus Wien kommenden bildenden Künstlerin Carla Bobadilla eine besondere Expedition: sie laden Nachbarn, Freunde, Künstlerkolleg*innen, Interessierte, Neugierige , Kinder  & Eltern, Alte und Junge ein mit Ihnen zusammen den Alltagsdschungel auf dem Ölberg zu durchkämmen und mit allen Sinnen Skuriles und Bekanntes, aber vielleicht noch nie vorher so Gesehenes, zu entdecken.
Ihre persönlichen Erfahrungen mit  "Ureinwohnern" & "Zugereisten", mit Fundstücken aus den letzten Ecken und unter der hintersten Treppe, die sie in  einer ersten "Vorexpedition" vor ihrer Haustür sammeln konnten, sind in der Musikapotheke in einer Ausstellung zu sehen.

 


KÜNSTLERBIOGRAFIEN


Achim Konrad

ist Sozialarbeiter, Geräuschefrikkler, stadtinteressiert und -engagiert. Mit den Kopfhörern auf den Ohren und dem Fieldrecorder in der Hand bewegt er sich forschend durch den Urbanen Raum, fängt dort Stimmen, Meinungen und Geräusche. Aus seinem stetig wachsenden Archiv kollagiert er Beats und Klangschaften, im Studio oder auf der Bühne, alleine oder mit anderen Künstler*innen. Dabei gilt sein besonderes Interesse der Identifikation von musikalisch nutzbaren Strukturen im urbanen Raum und der künstlerischen Arbeit mit Loops.
(Bisher kooperiert mit / gearbeitet für / aufgetreten bei: Gregor Eisenmann, Kim Münster, Paul White, Gunda Gottschalk, Roland Brus, die börse, Wuppertaler Bühnen, Ort, Utopiastadt, Stadt Wuppertal, Atelier Eisenmann und viele andere)


Gunda Gottschalk

ist europaweit auf Festivals für zeitgenössische und improvisierte Musik vertreten und gastierte auf Avantgarde Festivals in USA, Canada, Mongolei, Russland, ect. Gunda Gottschalk spielt improvisierte und zeitgenössische Musik und bringt ihre Klangarbeit in Verbindung mit Tanz, Theater, Film, Komposition, Bildender Kunst und Literatur. In Wuppertal und NRW belebt sie die Szene durch Partita Radiale, das WIO-Orchester, Educationprojekte mit den Wuppertaler Bühnen, die Reihe soundtrips NRW und ihre Tätigkeit im Vorstand der Peter Kowald Gesellschaft.


Ute Völker,

Akkordeon ist als Akkordeonistin auf freie improvisierte Musik spezialisiert.  Sie konzertiert regelmäßig bei internationalen Festivals für improvisierte Musik, wo sie als Solistin und in verschiedenen internationalen Besetzungen auftritt. Ute Völker ist Mitbegründerin des Ensembles für neue und improvisierte Musik, PARTITA RADICALE, dessen Arbeit sich auf die Entwicklung eigener Improvisationszyklen, Stummfilmvertonungen, Zusammenarbeit mit Komponisten und Theaterprojekte erstreckt. Darüber hinaus arbeitet sie in interdisziplinären Projekten mit Bildenden Künstlern, Videofilmern, Schauspielern, Literaten und Performern zusammen. Ihr Schaffen ist auf zahlreichen CDs dokumentiert. Ute Völker studierte Akkordeon und Tonsatz an der Musikhochschule Köln / Abteilung Wuppertal und anschließend Musikwissenschaften, Germanistik und Phonetik in Köln, Wien und Paris. Sie absolvierte den Master für Kulturmanagement an der TU Kaiserslautern.Sie lebt in Wuppertal und arbeitet als Musikpädagogin an der Musikschule Bochum.


Carla Bobadilla

ist bildende Künstlerin und lebt in Wien. Sie studierte Kunst an der Universität von Playa Ancha, Valparaíso, Chile und besuchte von 2004-2008 das Promotionsprogramm an der Universität für angewandte Kunst in Wien am Department of Cultural Studies. Seit 2009 arbeitet sie an pädagogischen Interventionen in Wiener Museen und Kunstinstitutionen. Sie unterrichtete (2012–2017) am Department of Art and Communication der Universität für angewandte Kunst Wien. 2008 erhielt sie den Theodor-Körner-Preis für ihre dokumentarische Arbeit über Arbeiter in der österreichischen Industrieproduktion. 2011 den Frauenpreis des österreichischen Kulturministeriums für das Buch "Sketches of Migration". 2017 arbeitete sie an dem kunstbasierten Forschungsprojekt Austrian Cultural Heritage, in dem sie im Rahmen ihrer „kültüř gemma“ Spuren der verborgenen Verstrickung der Kolonialgeschichte aufzudecken versuchte! Stipendium an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2018 ist sieVorstandsmitglied der IGBK und Senior Lecturer an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ihre Arbeiten und Performances wurden auf Wiener Festwochen, Medien Werkstatt-Wien, der Galerie IG Bildende Kunst, dem VBKÖ, der Kunsthalle Exnergasse im WUK, dem KÖR, der Galerie Ostlicht, der Fotogalerie-Wien gezeigt. FIFV Festival Internacional de Fotografía in Valparaíso, Chile, Museo Nacional de Bellas Artes de Santiago, Chile; Fluss, NÖ Initiative für Foto- und Medienkunst, Wolkersdorf, Niederösterreich; O’Artoteca, Mailand, Italien; Galerie des Österreichischen Kulturforums in Berlin und in der Leroy Neiman Gallery der Columbia University in New York.

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Zur Nacht

Genre: Musik

Entstehungsjahr: 2019

 

Poesie in Wort und Klang von & mit Caroline Keufen & Olaf Reitz (Sprache), Karola Pasquay & Ute Völker (Musik)In Kooperation mit vier Chören des Bergischen Landes:Lenneper Kammerchor (Remscheid), Kammerchor amici del canto (Wuppertal), Auswahlchor der evgl. Luthergemeinde (Solingen), Chor der Kirchengemeinde St. Dionysius (Köln)

 

Das Literaturquartett Caroline Keufen und Olaf Reitz (Sprache) und  Karola Pasquay und Ute Völker(Musik) lädt in seinem neusten Projekt „Zur Nacht“ sein Publikum ein auf eine Reise durch  die Stunden zwischen Sonnenuntergang und Aufgang. . Mit vier Chören aus dem Bergischen Land ließen sie sich von dem Geheimnisvollen der Nacht inspirieren: von der Stille und Ruhe als auch der Furcht vor dem Ungewissen, Albträumen und Schlaflosigkeit. Entstanden sind vier verschiedene, individuell jeweils mit den Chören entwickelte Konzertabende, die in lyrischen Texten, Chormusiken aus verschiedensten Jahrhunderten, Improvisationen und Sprachtexturen zum Nachdenken wie auch zum Träumen anregen.

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Alte Lieder, Neue Musik, Gebrauchte Texte – Hildegard von Bingen

Ein Chorprojekt.


Entstehungsjahr: 2017
Genre: Musik

Caroline Keufen und Olaf Reitz - Sprache

Karola Pasquay und Ute Völker - Musik

Hildegard von Bingen (1098 bis 1177)
ist eine der populärsten Persönlichkeiten des Hochmittelalters, verehrt als Heilige und Heilkundige, als Seherin und starke Frau. Sie war eine vielseitige Universalgelehrte,
die es verstand, ihre Visionen und Talente zu verwirklichen. Sie hinterließ ein
erstaunliches schriftstellerisches, kompositorisches und wissenschaftliches Werk.
Das Chor-Projekt „Hildegard von Bingen“ verbindet in Klang und Wort den poetischen
Zauber ihrer Texte und Kompositionen. Hildegard von Bingens Musik wird mit
zeitgenössischen Improvisationen verknüpft, ihre Texte in Rezitation und
Sprachspielen umgesetzt.

Karola Pasquay und Ute Völker beleben seit Jahren die Konzertszene der Neuen und improvisierten sowie der Alten Musik. Sie sind auf zahlreichen Festivals mit eigenen Projekten zu Gast. Caroline Keufen und Olaf Reitz sind auf Bühnen ebenso
vertreten wie als Sprecher und Wortkünstler gefragt. Aus einem ganz persönlichen Blickwinkel heraus hat sich das Ensemble dem Kosmos der Hildegard von Bingen angenähert, um mit ausgewählten Chören ein individuelles Konzertformat zu entwickeln.
Aus jeder Klangwerkstatt entsteht durch Improvisationen ein lebendiger Klangraum, in dem neben dem Experiment und der Begegnung mit dem Unerwarteten das Wissen um die Alte Musik mitschwingt. Die vier Künstler setzen in Sprache und Musik eigene Impulse und entwickeln so mit den Chören ein Konzertprojekt, das in einigen
Momenten die Welt der Hildegard von Bingen ins 21. Jahrhundert zaubert.

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höre dich atmen im schlaf

Taschenoper für Gesang, Klarinette und Akkordeon

 

Entstehungsjahr:  2016/2017

Einaktiges Musiktheater · Dauer 50 Min

vonThomas Beimel - Komposition

Cornelie Müller Libretto - Dramaturgie & Inszenierung

nach Gedichten von Daniela Seel

mit Dorothea Brandt - Sopran

Josefa Zalud - Klarinette

Ute Völker - Akkordeon

 

höre dich atmen im schlaf erkundet aus weiblicher Perspektive einen zwischenmenschlichen Nahbereich, dessen Wahrnehmung in der Musik durch einen dialektischen Diskurs von Übereinstimmung und Divergenz explizit thematisiert wird.
Den drei Protagonistinnen wird jeweils ein eigener Vorrat an Tonhöhen und Artikulationsarten zugewiesen. Entsprechend den Operationen der Mengenlehre wird der Grad von Übereinstimmung bzw. Abweichung dadurch unmittelbar erlebbar. Die Darstellerinnen, eine Sopranistin und zwei Instrumentalistinnen, agieren sowohl szenisch als auch musikalisch. In jeder Szene werden sie neu verortet, wobei ihr Aktionsradius innerhalb der Pole von Immobilität und raumgreifender Bewegung gestaltet wird. Auf diese Weise entsteht ein Geflecht unterschiedlicher Intensitäten der Zuwendung.

 

Musikalisch unterscheiden sich die drei Protagonistinnen durch den Grad der Determination: der Part der Klarinette ist vollständig festgelegt, während der Part des Akkordeons teilweise improvisatorisch ausgestaltet wird. Der Gesangspart verbindet diese beiden musikalischen Erscheinungsformen. Als Ruhepunkte werden - im Sinne eines Rondos - Variationen der Miniatur „petite chanson d’amour“ von Thomas Beimel eingesetzt.


Historische Vorbilder der Genres Liederzyklus und Melodram sind ein Bezug für die Darstellung widersprüchlicher Befindlichkeiten wie Sehnsucht nach Geborgenheit (Innenwelt) und der Öffnung hin zu der Außenwelt. Grundlage des Librettos und der Komposition sind elf Gedichte der in Berlin lebenden Lyrikerin Daniela Seel.
Die Inszenierung entsteht für den kleinen Rahmen und greift den Gedanken des bürgerlichen Salons als Ort des öffentlichen Diskurses auf. D.h, die Taschenoper wird zunächst für verschiedene private Räume eingerichtet, die somit für die Dauer der Aufführung einem Publikum zugänglich gemacht werden. Im heimischen Wohnzimmer
kann so für einen begrenzten Zeitraum eine Kunstwelt Einzug halten, die eine veränderte Wahrnehmung menschlicher Befindlichkeiten erlaubt.

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2009
Raum für die Ohren
Klang-Raum-Installation mit
Carl Ludwig Hübsch (tb), Sebastian Gramss (db) &
Ute Völker (acc)

2005/2006/2007
Bergische Lieder - Bergische Orte
zeitgenössische und klassische Adaptionen bergischer Lieder
mit
Sebastian Gramss (db), Jochen Bauer (voc), Ute Völker (acc)

2007
"Heimatlieder"
mit
Conny Bauer - Posaune
Manfred Schoof - Trompete
Wolfgang Schmidtke - Saxophon
Hans Reichel - Daxophon
Ute Völker - Akkordeon
Christian Ramond - Kontrabass
Peter Weiss - Schlagzeug

2005
Realisierung der musikalischen Erzählung "Werkstatt der Schmetterlinge" nach einem Text von Giaconda Belli für Akkordeonorchester, Sprecher (Olaf Reitz), Tuba (Carl Ludwig Hübsch) und Geige (Gunda Gottschalk). Komposition Thomas Beimel. Aufführungen in Bochum und Wuppertal

2002
Mitwirkung als Musikerin bei der Produktion "Le voix perdu" von Karlheinz Essl - Staatstheater Stuttgart

2001/2002
Realisierung der Raum, Licht und Klangkomposition "Faltenbalg" für 70 Akkordeonisten von Thomas Beimel (Komposition) und CROSSOVERMEDIA (Lichtdesign) Aufführungen in verschiedenen Städten NRW

1999
Produktion des Hörstücks "entweder oder" mit Steff Flächsenhaar (Ton- und Lichtdesign) - Aufführungen in Marburg, Essen und Wuppertal

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MUSIKTHEATER

Chansons d'Amour

Das Singen von der Liebe
11 Chansons d’Amour in 11 Szenen von 11 Künstlern.

Entstehungsjahr:  2012
Genre:  Videomusiktheater
Von & mit Caroline Keufen (Schauspiel), Ute Völker (Musik) & Wasiliki Noulesa (Video)

Wie singt man von der Liebe?
Natürlich in Französisch!
Mit einem Chanson, zu Akkordeonmusik!

Ja, französische Chansons bekommen Sie zu hören in dem neuen Projekt des Videomusiktheaters Wuppertal. Auf eine besonders vielfältige und viel versprechende Weise!

In Anlehnung an das Genre des Episodenfilms, der mehrere kurze Geschichten von verschiedenen Regisseuren zu einem Thema versammelt, haben sich 11 Künstler aufgemacht, jeweils ein Chanson d’Amour zusammen mit der Videokünstlerin Wasiliki Noulesa, der Akkordeonistin Ute Völker und der Schauspielerin Caroline Keufen  zu inszenieren.

Illustre Persönlichkeiten sind dazu zusammen gekommen: der Komponist Thomas Beimel, der Musiktheaterregisseur Marcus Dross, die Tänzerin und Choreografin Chrystel Guillebeaud, die Musikerinnen Roswitha Dasch und Gunda Gottschalk, der Autor und Kabarettist Stefan Keim, die Kostümbildnerin Sabine Kreiter sowie der Philosoph Andreas Steffens. Sie werden spannende und überraschende Interpretationen und Inszenierungen der Liebeslieder geben.

Das Repertoire der Chansons d’A umfasst französische Liebeslieder von M. Monnot, S. Gainsbourg, Zazie, Juliette, Barbara, Francoise Hardy.

Innerhalb der  Szenen eröffnen sie einen großen, unterhaltsamen und bewegenden Spielraum:

Ein Spiel mit Projektionen, Klischees, Emotion.
Ein Spiel mit der Sprache und der Übersetzung.
Ein Spiel mit der künstlichen Intimität der Leinwand und dem mitsingenden Publikum am Bühnenrand.
Ein Spiel mit dem Ursprung des Lieds aus dem Lärm, aus dem Gefühl, aus dem Wunsch, aus der Erinnerung.

Ein Spiel mit der Liebe in der Musik.
Ein Spiel mit den Geschichten hinter den Liedern.

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Ich bin ein Prinz – Normalität 3 bis 5

Eine inklusive Musik-Tanz-Theater-Produktion

 

Entstehungsjahr:  2018
Genre: Musik-Tanz-Theater

von & mit mit: Dorothea Brandt, Kirsten Edelhagen, Jakob Fedler, Gunda Gottschalk, Leo Nitas, Michael Stock Wolfgang Suchner, Kenji Takagi, Leoba Ullrichs & Ute Völker

Musik & Band: Band Studio 14

Leitung: Claudia Schmidt & Björn Krüger

Bühne: Sabine Kreiter  

Regie: Jakob Fedler

Organisation & Idee: Ute Völker

 

Verrücktheit – was ist das eigentlich? Und was ist Normalität? Wie viele Verrücktheiten und Normalitäten gibt es und wie unterschiedlich sind die? Von diesen Fragen geht das Stück „Ich bin ein Prinz – Normalität 3 bis 5“ aus. Die inklusive Musik-Tanz-Theater-Produktion macht sich auf eine Entdeckungsreise mit Bewegung, Sprache und Musik. Sie sucht nach Normalitäten und ebenso nach dem Verwirrten, dem Sinnlosen und dem Wahnsinn. Dabei wird auch an den Vorurteilen gerüttelt, die den Personen gegenüber bestehen, denen oft irgendeine Art von Verrücktsein zugeschrieben wird.  Wer die vermeintlich Verrückten und die angeblich Normalen sind, das wird nach diesem Musiktanztheaterstück nicht mehr eindeutig sein.

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Ich Selfie mich selbst

Entstehungsjahr:  2016
Genre:  Musikperformance / Musiktheater
Ein inklusiver Musik-Tanz-Theater-Abend von und mit:
Kirsten Edelhagen, Leo Nithas, Christoph Rodatz, Jean Sasportes, Michael Stock, Wolfgang Suchner, Ute Völker

Selfies sind angesagt und werden massenhaft rund um die Uhr und rund um die Welt gepostet. Sie vereinen die Lust am eigenen Spiegelbild und am Erinnerungsfoto mit dem wachsenden Bedürfnis, die eigenen Aktivitäten mit anderen zu teilen. Der Musik-Tanz-Theater-Abend „Ich Selfie mich selbst“ greift dieses aktuelle Thema auf und spielt auf humorvolle und lustvolle Art mit seinen beiden Polen: der Privatheit eines Fotos oder Videos aus dem alltäglichen Leben und der öffentlichen Darstellung, die sich durch das Posten des Selfies in den Social Media ergibt.


Im Focus des Musik-Tanz-Theater-Abends stehen die zwei Aspekte, die zu jedem Selfie gehören: der Zeitpunkt, zu dem die Aufnahme gemacht wird, und daraufhin die Veröffentlichung des Fotos oder Videos. Da ist erst der Moment der Entstehung. Wenn das Selfie erstellt wird, stehen die Produzenten oftmals anderen Passanten im Weg. Sie beschäftigen sich nur mit der Inszenierung der Aufnahme und nehmen ihre Umwelt nicht mehr wahr. Dann folgt das Posten in den Social Media wie Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat. Es wird begleitet vom Verlangen nach Aufmerksamkeit in Form von möglichst vielen Likes im World Wide Web.


Der Musik-Tanz-Theater-Abend gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil setzen sich sechs Akteure, ausgerüstet mit drei Kameras auf Selfie-Sticks, beim Tanzen, Musizieren, Sprechen und Posieren in Szene und zeichnen dies auf Video auf. Diese Aufnahmen werden im zweiten Teil auf Leinwänden gezeigt und von den Darstellern erneut durch tanzen, musizieren, sprechen oder posieren kommentiert.


Gefördert wird das Projekt von der Aktion Mensch, der Jackstädt-Stiftung, dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal und der Stadtsparkasse Wuppertal.

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EINblick_AUSblick_ÜBERblick (2012-2014)

Entstehungsjahr:  2012
Genre:  Musikperformance / Musiktheater
Musik von & mit Gunda Gottschalk (Violine), Sebastian Gramss (Kontrabass), Carl Ludwig Hübsch (Tuba), Angelika Sheridan (Flöte) und Ute Völker (Akkordeon)


Die Triologie  Einblick_Ausblick_Überblick setzt sich mit den verschiedenen Aspekten des künstlerischen „Daseins“ auseinander. Sie stellt Fragen und versucht Antworten zu finden auf die persönliche Motivation und gesellschaftlichen Legitimation zur Kunst. In drei unterschiedlichen Performances wurden und werden die wesentlichen Themen mit adäquaten künstlerischen Mitteln umgesetzt: im ersten Teil der Triologie „Einblick“ (Aufführungen 2012) ging es um die Frage, was ist das „private“ in der Kunst, was ist die individuelle, musikalische, künstlerische Handschrift. Die fünf Musiker begaben sich mit je einem Videokünstler ihrer Wahl auf Spurensuche. Die so entstandenen individuellen Statements wurden in einer übergeordneten Form zu einer Musik-Video- Performance zusammengeführt. Der zweite Teil „Ausblicke“ (Aufführungen 2013) hinterfragte die Motivationen Kunst zu machen. Zusammen mit dem Bonner Tanzensemble Karel Vanek entwickelten die Musiker  eine Musik-Tanz-Performance, die in expressiven und ausdrucksstarken musikalischen Bildern Momente des Glücks als auch des Scheiterns als künstlerisches Kraftwerk fokussierten. Im dritten Teil der Trilogie „Überblick“ (Aufführungen 2014)  steht die „Außenwirkung“ des Kunstwerkes im Mittelpunkt. 

 

 

 

EINblick
oder
Ist der Gartenzaun Kunst?

2012 in Köln, Remscheid, Velbert und Wuppertal

Mit heruntergelassenen Hosen werden heutzutage in den Medien Millionen
verdient. Noch nie war das Private so öffentlich, so frei zugänglich, noch nie
wurde es so berechnend eingesetzt, um Erfolg zu haben.
Ist unsere Privatsphäre überhaupt noch privat?
Die Entwicklung künstlerischen Ausdrucks ist für einen Künstler ohne das Zulassen seiner "Eigenheiten" kaum möglich. Einfachheit und Authentizität
sind Merkmal vieler beeindruckender Kunstwerke unserer Zeit.
Aber wie unterscheiden wir Kunst überhaupt vom Profanen?
Mit anderen Worten: Ist der Gartenzaun Kunst?
In künstlerischen Symbiosen haben sich fünf Video/Musik Paarungen
diesem Thema gestellt. Bilder aus dem Privatbereich der Musiker wurden
bearbeitet und interagieren live in einer intimen, auf Austausch bedachten Musik.
Geräusche treffen Töne, Töne stoßen auf alltägliche Bilder, Bilder liefern Strukturen und bilden den Track zum Sound des Eigenen.



AUSblick
oder
Jetzt erst recht: Play it aigain, Sam.


Über das beharrliche Wiederbeginnen.
Eine Tanz-Musik-Performance.

2013 in Köln, Solingen, Velbert und Wuppertal


Tanz: Bärbel Stenzenberger, Eric Trottier und Karel Vanek

Musiker und Tänzer ziehen übers Land - von Bühne zu Halle zu Kulturzentrum zu Wohnzimmer. Ob sie jedoch damit erfolgreich sind oder bedeutungslos bleiben, scheint für ihr Tun keinen Unterschied zu machen. Täglich beginnen sie selbst unter den abenteuerlichsten Konditionen ihr Spiel von neuem, mit aller Hingabe. Im prall gefüllten Konzertsaal wie im als Geheimtipp im Kulturkeller, ihr Spiel wird am nächsten Tag wieder neu beginnen. Und jede Aufführung, ob nun gelungen oder misslungen, scheint nur zu einer Konsequenz zu führen: „Jetzt erst recht!“.
Ist das ein nutzloses Sisyphosleben? Wo liegt der Sinn des Ganzen?
Oder, ganz global gefragt: Warum stehen wir alle eigentlich jeden Tag auf, wenn wir doch wissen, dass das Leben ohnehin mit dem Tod endet. Da könnte man doch gleich liegen bleiben.
Worin liegt die Kraft der Menschen für das Weitermachen, für das Wieder-Beginnen, welche Obsessionen sind geheime Triebfedern? Ist es Masochismus, gefeierte Selbstkasteiung oder such Deutschland die Superselbstverwirklichung?  Worin besteht der Lohn, ökonomisch, sozial, für einen selbst, und vor allem: was ist Erfolg, was ist Scheitern? Ist Erfolg ohne Scheitern denkbar?
Diesen Fragen sind die Tänzer Bärbel Stenzenberge, Eric Trottier und Karel Vaněk zusammen mit den fünf Improvisatoren nachgegangen. Entstanden ist ein Kaleidoskop kraftvoller, expressiver Sequenzen, die abwechseln mit  lyrischen Momenten der Frage und des Innehaltens, in denen das Glücksgefühl des Erfolges regelrecht von Absturz und Misserfolg abzuhängen scheint. Humorvoll und ironisch, leichtfüßig und melancholisch spiegeln Tänzer und Musiker Blicke AUS ihrem und AUSblicke für ihr Leben.

 



ÜBERblick
oder
Irrwege nach Rom

Ein inszenierter Musikabend

2014 in Köln, Monheim, Solingen und Wuppertal


Regie: Christoph Rodatz

 

Improvisation & Komposition
Carl Ludwig Hübsch (Tuba)
Sebastian Gramss (Bass)
Gunda Gottschalk (Violine)
Angelika Sheridan (Flöten)
Ute Völker (Akkordeon)

 


Was geschieht, wenn man mitten in einem kreativen Prozess plötzlich innehält, sich das Ganze aus Distanz besieht und beginnt gefährliche Fragen zu stellen?
Was war eigentlich der Sinn des ganzen Unterfangens? Welche Inhalte sind von Dauer, welche bleiben nur für eine Episode? Welche Mittel und Wege verlaufen im Sande, welche führen weiter in Richtung Ziel? Und welche Pfade führen schlussendlich immer in die gleiche Sackgasse? An welchem Höhepunkt hätte man gerne verweilt, welche Abgründe müssen immer wieder durchwatet werden? 
Auf die Spuren dieser Fragen haben sich die fünf Improvisateure und Komponisten Carl Ludwig, Hübsch, Sebastian Gramss, Gunda  Gottschalk, Angelika  Sheridan und Ute Völker zusammen mit dem Regisseur Christoph Rodatzauf begeben.
Sie haben eine Kartografie musikalischer und über das Musikalische hinaus gehende Wege angelegt, die sich kreuzen, parallel verlaufen, übereinander liegen, auseinander driften und doch immer wieder zu einem Gemeinsamen zusammen laufen.
Das Musikensemble setzt sich aus Musikern zusammen, die international auf der Bühne der improvisierten Musik zu Hause sind. Christoph Rodatz ist in der OFF-Szene NRWs vor allem durch Produktionen im FFT Düsseldorf bekannt.

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hier wie da

eine deutsch-japanische Begegnung

Entstehungsjahr:  2014
Genre:  Tanzmusiktheater
Jean Sasportes (Tanz)
Ryotaro Yahagi (Tanz)

Ute Völker (Akkordeon)

Tetsu Saitoh (Kontrabass)

 

„hier wie da“ – in Japan wie auch in Deutschland –  bewegen sich Künstler immer wieder in Zwischenwelten, in Grenzbereichen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, in Räumen zwischen zwei oder mehreren Genres, an der Schnittstelle zwischen Ernstem und Unterhaltsamen, im Dialog mit einer oder mehreren Kulturen.
„hier wie da“ - Was bleibt, was verändert sich, wenn das kulturell vertraute Umfeld  verlassen wird und gewohnte Handlungen plötzlich in einem anderen kulturellen Kontext stehen?
Seit Jahren arbeiten die Wuppertaler Künstler Jean Sasportes (Tanz), Ute Völker (Musik/Akkordeon) und Wolfgang Suchner (Schauspiel) mit dem japanischen Kontrabassisten Tetsu Saitoh und dem Tänzer Ryotaro Yahagi  zusammen. In verschiedenen Formationen und Gruppierungen haben sie Tanzabende, Konzertprogramme und Musikperformances entwickelt, die sowohl in Japan als auch in Deutschland gezeigt wurden. Alle fünf Künstler verstehen sich als „Grenzgänger“ zwischen zwei Kulturen. Sie suchen in ihren künstlerischen Arbeiten nach verbindenden Elementen ohne dabei ihre eigenen Wurzeln  zu vergessen oder zu verneinen. Fernöstliche Kultur verschmilzt mit westlicher – die Grenzen zerfließen, Gegensätze bereichern und ergänzen sich auf der Basis von gemeinsam entwickelten künstlerischen Vorstellungen.

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Horla

Nach der fantastischen Novelle von Guy de Maupassant.
Entstehungsjahr:  2010
Genre:  Videomusiktheater
Von & mit Caroline Keufen (Schauspiel), Ute Völker (Musik) & Wasiliki Noulesa (Video)


Die Festigkeit der Dinge löst sich auf. Die Grenze zwischen Drinnen und Draußen schwindet. Jemand berührt mich. Seltsam fremd ist es zu Hause. Wo befinde ich mich leibhaftig und in Gedanken, welche unsichtbaren Anderen bevölkern mein Leben? Der Hauch der Seele entzieht sich der festen Bestimmung.
 „Der Horla“ besteht aus den Tagebucheinträgen eines lebenslustigen Mannes, der sich in seiner Haut nicht mehr wohl fühlt. Etwas sucht ihn heim. Er weiß nicht, wie ihm geschieht, aber plötzlich glaubt er sich von einer fremden Macht besetzt. Er wird krank, bekommt Fieber, leidet an Angstausbrüchen, und er hat den Verdacht, dass noch jemand anderer unter seinem Dach wohnt, den er aber nicht sehen kann. Er stellt dem unsichtbaren Wesen Fallen. Um sich abzulenken und sich zu erholen unternimmt er mehrere Ausflüge und Reisen. Schließlich identifiziert er das Wesen als den „Horla“- das, was außerhalb - hors und gleichzeitig da - là ist-.
Aus der Gleichwertigkeit der drei Elemente Video, Musik und Spiel entsteht als moderne Erzählform eine Mischung aus Konzert, Film und Schauspiel. Die vielschichtige Geschichte wird mit sowenig Material wie möglich, allein mit Licht, Klang, Sprache und Spiel  erzählt in einer Kulisse, die aus einem einzigen weißen Raum besteht.
Es erscheint ein weißes Rechteck, beginnt zu atmen, wird durch das Spiel zum Haus, das Haus formiert sich zum Bett in der Nacht, und sie knipst eine Lampe an, dann taumelt sie in den Wald...In diesem sich ständig verändernden Universum lösen die Farbklänge des Akkordeons Wellen aus, die wiederum als universelle rhythmische Ornamente sichtbar werden und
den leeren Raum in eine Kathedrale oder eine Stadt verwandeln. Die Schönheit der farbigen geometrischen Formen – ein gelbes Rechteck schiebt sich anmutig ins Bild - eskaliert in einem feuerroten Zauber des Unmöglichen. Der Horla ist ein interaktives audio-visuelles Spiel mit der Unbestimmbarkeit der Grenze zwischen drinnen und draußen. Wo befinden wir uns leibhaftig und in Gedanken, welche unsichtbaren Anderen bevölkern unser Leben?

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Wonne ohne Ende

Nach Texten von Henri Michaux

Entstehungsjahr:  2008
Genre:  Videomusiktheater
Von & mit Caroline Keufen (Schauspiel), Ute Völker (Musik) & Wasiliki Noulesa (Video)

 

Erholung dient oftmals einem Zweck, nämlich Kraft zu sammeln für die tägliche Arbeit.

Die Faulheit hingegen genügt sich selbst.
Doch wer weiss sich ihr noch hinzugeben, in Zeiten von Freizeitstress?
Der Müssiggänger ist fern der Gegenwart, fern der Geschichte, fern der Absichten, der Berechnungen, des Hasses und der Liebe er versöhnt sich mit der totalen Anwesenheit.
Er öffnet ein Fenster in einige unserer Unendlichkeiten, die geheimsten, die fürchterlichsten und auch die lächerlichsten.
Das Videomusiktheater wonne ohne ende ist eine Liebeserklärung an die Leichtigkeit, an das Flüchtige und an die Freude, einfach da zu sein.
Ein multimediales Abenteuer über die Kunst, nichts zu tun.
Die Seele geht schwimmen, durchlebt Tiefen und Höhen, Momente, Geräusche, Durchströmungen der Zeit.
Mit den humorvoll versponnenen Texten des Dichters Henri Michaux begibt sich die Darstellerin Caroline Keufen auf eine Entdeckungsreise der Seele. Sie öffnet ein Fenster in einige unserer Unendlichkeiten, in die geheimsten, die fürchterlichsten und auch in die lächerlichsten.
Raum und Zeit werden aufgehoben durch das Akkordeonspiel von Ute Völker, und die grossen farbigen Videoprojektionen der Regisseurin Wasiliki Noulesa versetzen den Zuschauer in den Zustand des Wachträumens.

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Weite Wege

Entstehungsjahr:  2008
Genre:  Musiktheater
Von &  mit Cornelie Müller (Regie, Schauspiel & Musik) und Ute Völker (Schauspiel & Musik)

Mehrfach spielerisch schreiten sie fürbass: mit Instrumenten, Gesang, Texten und Aktion gestalten Cornelie Müller und Ute Völker ein musikalisch-szenisches Geschehen, das auch im Enstehungsprozess weite Wege gegangen ist.

 

 

 

Andorra
Entstehungsjahr:  1998
Genre:  Theaterproduktion

Engagement am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel für die Produktion "Andorra" - Rolle des "Jemand" und Bühnenmusik


Klavier am Hosenträger
Entstehungsjahr:  1998
Genre:  Theaterproduktion

Theaterproduktion "Klavier am Hosenträger" mit Sigrid Giese (Schauspiel-Marbuger Theaterwerkstatt) und Cornelie Müller (Regie - München pauLine Produktion) Aufführungen u.A. in Marburg, München, Stuttgart und Wuppertal


Das Vierte. Geraune
Entstehungsjahr:  1997
Genre:  Theaterproduktion

Zusammenarbeit mit der Regisseurin Cornelie Müller (München): Mitkonzeption und Erstellung der Partitur für das "Vierte. Geraune" eine Performance für 15 Akkordeonisten im Rahmen der "Lauter! Stille Stücke - Ein Spektakel über Klang & Stille in fünf Sätzen" von Corenelie Müller.

 


Le carnet noir
Entstehungsjahr:  1996
Genre:  Theaterproduktion

Theater Company Dominique Chevaucher (Paris) Bühnenmusik für das Stück "Le carnet noir"

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ZUSAMMENARBEIT MIT BILDENDEN KÜNSTLERN

the pied cow
Entstehungsjahr:  2011
Genre:  Malerei & Musik

Jorgo Schäfer (Malerei) & Ute Völker  (Musik)
New York Vision Festival



schallundrauch
Entstehungsjahr:  2006
Genre:  Video & Musik

Erika Enders (Video) & Ute Völker (Audio)

Tanz der Komödianten

Eine analoge audio-visuelle Komposition nach einem Text von Friedrich Nietzsche.
 „Der Mensch, der Komödiant der Welt“
von Friedrich „Headache“ Nietzsche

 

Entstehungsjahr:  2014
Genre:  Bildende Kunst & Musik

Jorgo Schäfer – Visualisierung
Ute Völker – Akkordeon
Christof Thewes – Posaune
Martin Schmidt – Mandoline

 

Der Einwand, der Seitensprung, das fröhliche Misstrauen, die Spottlust sind Anzeichen der Gesundheit: Alles Unbedingte gehört in die Pathologie.“ (aus : Friedrich Nietzsche /Jenseits von Gut und Böse, 1886, Aphorismus 15 4)
Besser kann man das Credo freier Improvisationsmusik nicht beschreiben. Nach der Rip-Improvisation „The Pied Cow“ nach Motiven aus .Nietzsches. Zarathustra, von Jorgo Schäfer mit Musik von Ute Völker, 2011 (Wuppertal, New York ), ist Friedrich Nietzsche, genau in diesem Sinne, in der Performance Tanz der Komödianten wieder zurück.
Titelgebend für diese Performance und inhaltlich beschrieben wird der Abend durch seinen Text „Der Mensch, der Komödiant der Welt“ (aus „Menschliches, Allzumenschliches“, Leipzig 1886)

 

Seit nahezu 25 Jahren spielen Martin  Schmidt und Christof Thewes zusammen in der Band UNDERTONE PROJEC T, die von Duo bis Großensemble in unterschiedlichsten Konstellationen agiert und eine Jetztzeitmusik kreiert, die mit allen musikalischen (Un-)Möglichlichkeiten arbeitet.
Mit Ute Völker am Akkordeon erweitert sich das Klangspektrum des Duos um fein, ziselierten Akkordstrukturen und Geweben, die den Klang-Kaskaden der Mandoline und der Posaune eine unerwartete, geheimnisvolle Wendung geben und die großformatigen „Tänzer“ von Jorgo Schäfer  „zum Tanze“ auffordern. 

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ohne Adresse

Entstehungsjahr:  2014
Genre:  Bildende Kunst & Musik
Ike Vogt: Bild & Wort
Harald Hilscher: Bild & Klang,
Dr. Andreas Steffens: Philosophie & Bild
Ute Völker: Musik & Komposition
Holger Kofler: Design & WEB


Ohne Adresse, das sind 200 Multiple (Boxen), gefüllt mit Klängen und Worten, Skizzen und Musik in Miniaturform. Jede Box ist ein Unikat, ausgestattet mit Kunst zum Leben und Überleben, mit Kunst zum Mitnehmen in den Alltag. Präsentiert werden diese Boxen in einer besonderen Form – der Ausstellungsraum wir zur Bühne, auf der die akustischen und visuellen Inhalte der Boxen vergrößert und in einer konzeptionell durchstrukturierten Performance präsentiert werden. Worte, Musik und Soundscapes werden in eine extra für den Raum komponierte Partitur miteinander verflochten und zu der visuellen Kunst – den Boxen und Videosequenzen mit Materialien der Internetpräsentation – in Beziehung gesetzt. Ohne Adresse ist Kunst in mehrfacher Ausführung: Wortkunst, Klangobjekt, Konzert, Bild, Internetkunst, Rauminstallation. Jede Form ist für sich ein autonomes Kunstwerk. Doch erst im Zusammenspiel wird die eigentlich Dimension des einzelnen Werkes  sichtbar und kann sich so zu seiner vollen Größe entfalten. 

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OZ

Entstehungsjahr:  2005
Genre:  Bildende Kunst & Musik
Ike Vogt: Bild & Wort
Harald Hilscher: Bild & Klang,
Dr. Andreas Steffens: Philosophie & Bild
Ute Völker: Musik & Komposition
Holger Kofler: Design & WEB

Die Künstlergruppe OZ formierte sich 2005. Fünf Wuppertaler Künstler aus dem Bereich Bildende Kunst (Ike Vogt & Harald Hilscher), Musik (Ute Völker), Philosophie (Dr. Andreas Steffens) und Design (Holger Kofler) fanden sich zusammen, um gemeinsam an Themen zu arbeiten. Sie entwickeln Kunstwerke, bei denen die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen Musik, Bild, Wort und Design in Raum und Zeit eine Einheit bilden. Neben solcher Art gemeinsamer Arbeiten pflegen die Künstler untereinander einen regen Austausch: Zur Vernissage hält der Philosoph die einführenden Worte, zur Finissage spielt die Musikerin, das CD Cover zeigt Arbeiten der Künstler und ist gestaltet vom Designer.
OZ versteht sich als eine offene Künstlergruppe: jeder geht seinen Weg und zeitweise findet man sich zusammen, um in einen immer wieder neuen, frischen Diskurs Erfahrungen auszutauschen und ein Stück künstlerisch  gemeinsam weiter zu gehen.

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